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Fakten

Schimmelpilz

Pilzsporen sind immer und überall vorhanden. Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist immer eine Ursache für das Schimmelpilzwachstum. Bereits ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von 65% gedeiht er und breitet sich aus. Der Staub an den Wänden bildet den Nährboden für den Pilz, daher ist die Behandlung mit Antipilzmitteln nicht auf Dauer wirksam. Wo kommt die Feuchtigkeit her?

Wasser, dass Ihre Pflanzen beim Gießen erhalten, wird über die Blätter assimiliert und an die Raumluft abgegeben.

Kochen ca. 1,5 Liter Wasser per Stunde
Duschen ca. 2,7 Liter Wasser per Stunde
Baden (Badewanne) ca. 0,7 Liter Wasser per Stunde
der Mensch selbst ca. 0,125-0,375 Liter Wasser per Stunde
Durchschnittlicher Haushalt pro. Tag = ca. 11 Liter!!

Heuschnupfen

Was ist Heuschnupfen?
Heuschnupfen ist eine häufige allergische Erkrankung, die auf einer Überempfindlichkeit gegen die Eiweißkomponenten von bestimmten Pollen beruht. Pollen gelangen während der Gräser- und Baum- oder Kräuterblüte in die Luft. Sie bewirken an den Schleimhäuten der Atemwege, der Nase und den Augen eine allergische Reaktion.

Die allergische Reaktion ist auf Allergene zurückzuführen (s. Grafik: rot), die sich an bestimmte weiße Blutkörperchen im Körper binden (blaue Punkte). Dieser Kontakt führt zu einer Freisetzung gespeicherter Tröpfchen aus der Zelle, die Histamin enthalten. Histamin löst dann die typischen Beschwerden einer Allergie aus. Dazu gehören unter anderem tränende Augen, eine laufende Nase, Asthma und rote Hautbereiche.

Was können Sie selbst tun?
Leider hilft in manchen Fällen nur die Flucht vor den Pollen. Mit Hilfe eines Pollenflugkalenders oder dem Pollenwarndienst lässt sich feststellen, wann bestimmte Pollen fliegen. An sonnigen, windreichen Tagen sollten Sie dann den Aufenthalt im Freien, besonders auf Wiesen und Feldern meiden. Zusätzlich sollten Sie täglich die Haare waschen und Ihre Kleider, in denen sich Pollen befinden können, nicht im Schlafzimmer aufbewahren. Nachts empfiehlt es sich, bei geschlossenem Fenster zu schlafen. Wenn es beruflich möglich ist sollte während der entsprechenden Blüteperiode der Urlaub geplant werden, z.B am Meer, oder in den Bergen).

Quelle:http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/heuschnupfen.htm

Schadstoff-Belastung

Untersuchungen ergaben, dass die Innenraumluft oft bis zu zehnmal stärker mit Schadstoffen belastet ist, als die Außenluft. Seit begonnen wurde natürlich belüftete Häuser Schulen und Bürogebäude durch immer wirksamer abgedichtete Neubauten zu ersetzten um Energie zu sparen, nehmen die gebäudebedingten Erkrankungen stark zu. Dämmstoffe, behandeltes Holz, lösungsmittelhaltige Kleber und Leime, synthetische Gewebe, PVC und Teppichböden geben besonders anfänglich niedere Dosen potenziell schädlicher Chemikalien an die Umluft ab. Teppichböden verstärken das Problem, das sie die unterschiedlichsten Lösungs- und Reinigungsmittel aufnehmen und dann über einen langen Zeitraum hinweg wieder abgeben. Die Auswirkung: MCS ( Multiple Chemische Sensibilität) verursacht viele allergische Reaktionen wie z.B: Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, Muskel und Gelenksschmerzen, Ekzeme, Hautrötungen, grippeähnliche Beschwerden, chronische Bronchitis Asthma, Nebenhöhlenbeschwerden, Angstzustände, Depressionen, Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit, Herzrhythmusstörungen usw.

Lärm

Flug- und Straßenverkehrslärm sowie Bau- und Industrielärm werden von vielen allergiekranken Patienten als Ursache für ihre Erkrankung angesehen. Dies stellten zwei deutsche Dermatologen zu ihrer eigenen Überraschung bei der Analyse einer Befragung fest.

Die Mediziner befragten 1.000 Patienten, die hauptsächlich an Beschwerden des Atopie-Syndroms litten. Unter Atopie versteht man eine vererbte Neigung zu allergischen Erkrankungen wie Asthma und Neurodermitis. Insgesamt antworteten 611 Patienten anonym. 80 Prozent von ihnen vermuteten eine Schadstoffbelastung als Hauptursache für ihre Krankheit. Zu 44,6 Prozent wurden allgemeine Lärmquellen wie Straßen- und Bahnverkehrslärm sowie Industrielärm als belastend angegeben. Der nächtliche Fluglärm wird von 46,9 Prozent der Betroffenen angeführt. In Gebieten der An- und Abflugschneisen des Köln- Bonner Flughafens lag der Anteil sogar bei 60 Prozent. Wie die deutsche "Ärzte Zeitung" vor kurzem berichtete, werden die Ergebnisse der Studie in der Fachzeitschrift "Der Dermatologe" veröffentlicht

Quelle: netdoktor (28.12.00)

Allergien

In unseren Regionen leidet bereits jeder dritte unter Allergien. Mit zu den häufigsten Auslösern für allergische Reaktionen sind Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, und Raumluftschadstoffe. Der Mangel an genügendem Luftaustausch ist einer der Hauptgründe für die starke Zunahme von allergischen Reaktionen. Um Wärmeverluste zu vermeiden und Heizenergie einzusparen, werden Wohn- und Arbeitsräume immer wirksamer abgedichtet.

Die Konsequenz: Man lebt unter einer Glocke.

Die Be- und Entlüftung durch das Öffnen der Fenster ist kaum kontrollierbar und wird auch großteils nicht richtig durchgeführt. Außerdem ist diese Art der Belüftung für den Pollenallergiker und Stadtbewohner keine ungetrübte Freude, da durch die geöffneten Fenster, Pollen und Lärm, in die Räume gelangen und eine große Menge an Heizenergie verloren geht.


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